Blick über Berlin

Blick von der Pan Am Lounge. Foto: Ulrich Horb
Blick von der Pan Am Lounge. Foto: Ulrich Horb

Berlin wächst – auch in die Höhe.  Und ganz oben, auf Berlins Dachterrassen zeigt sich, wie sich die Silhouette der Stadt  bereits verändert hat. Es bieten sich neue spannende An- und Ausblicke auf die City, neue Kontraste.

Besonders augenfällig werden die Veränderungen in der obersten Etage des  Eden-Hochhauses an der Budapester Straße. Von der Terrasse der Pan Am Lounge, in der einst die Piloten und Stewardessen der amerikanischen Fluggesellschaft einkehrten,  geht der Blick an der Gedächtniskirche vorbei zur futuristischen Skyline  des Upper West mit seinen 33 Stockwerken  und dem 118,8 Meter hohen „Zoofenster“, das das  Berliner Waldorf Astoria beherbergt.

Blick in die Pan Am Lounge. Foto: Ulrich Horb
Blick in die Pan Am Lounge. Foto: Ulrich Horb

Die Pan Am Lounge selbst mit ihrer Bar, den schweren bequemen Sesseln, der indirekten Deckenbeleuchtung, scheint seit den sechziger Jahren unberührt.

1966 wurde in unmittelbarer Nähe des ein Jahr zuvor erbauten Europacenters das Eden-Hochhaus fertiggestellt. Die Fluggesellschaft Pan Am, die als US-Gesellschaft neben Air France und der britischen BEA die Flugrechte durch die alliierten Luftkorridore nach West-Berlin hatte, reservierte für ihr Flugpersonal  Appartements zur  Übernachtung und richtete die Lounge als Treffpunkt ein.

Appartement der Pan Am Lounge. Foto: Ulrich Horb
Appartement der Pan Am Lounge. Foto: Ulrich Horb

Im Konferenzraum traf Willy Brandt als Regierender Bürgermeister Gäste aus der Politik zu vertraulichen Kaminraum-Begegnungen. Anfang 1991 ging Pan Am in Konkurs, am Ende des Jahres schloss die Lounge mit einem rauschenden Fest.  Die Schauspielerin Natascha Bonnermann  fand den Ort 2005 so beeindruckend, dass sie in seine Instandsetzung und den Erhalt investierte. Lounge, Appartement und Konferenzraum können jetzt für besondere Veranstaltungen gemietet werden.

Blick vom Strausberger Platz 1. Foto: Ulrich Horb
Blick vom Strausberger Platz 1. Foto: Ulrich Horb

Der Blick über Berlin lohnt sich an vielen Stellen der Stadt, eine davon ist das „PlaceOne“  in der 13. Etage am Strausberger Platz 1. Von hier reicht der Blick weit in alle Richtungen – über die Karl-Marx-Allee und das Frankfurter Tor, Kreuzberg und Friedrichshain, den Alexanderplatz mit dem Fernsehturm.  Die Räume können für Events  gemietet werden, regelmäßig finden hier aber auch Tanzveranstaltungen statt

Blick von Schöneberg zum Alexanderplatz. Foto: Ulrich Horb
Blick von Schöneberg zum Alexanderplatz. Foto: Ulrich Horb

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